Am 16.05.2025. Im Jahr 2008 stattete der Minister für Menschen- und Minderheitenrechte und sozialen Dialog, Demo Beriša, zusammen mit seinen Kollegen der Stadt Sombor einen offiziellen Besuch ab.
Im Bezirksgebäude traf er mit Bürgermeister Antonio Ratković und dem Präsidenten der Stadtversammlung von Sombor, Vladislav Živanović, zusammen. Thema des Treffens war eine Diskussion über den reichen multinationalen, multikulturellen und multiethnischen Charakter von Sombor, einer Stadt, in der mehr als zwanzig Nationen in Harmonie und Eintracht leben.
Im Nationalrat und der Humanitären Vereinigung der Deutschen „Gerhard“ wurde er vom Präsidenten des Nationalrats Mihael Plac und dem Präsidenten des Vorstands Vladislav Turner begrüßt. An dem Treffen nahmen außerdem die stellvertretende Ministerin Biljana Marković und Staatssekretär Ivan Bošnjak, Ankica Jukić Mandić, Kabinettschefin der Ministerin, sowie Jelena Crnobrnja im Namen des Ministeriums für Menschen- und Minderheitenrechte und sozialen Dialog teil.
Bei dieser Gelegenheit erklärte Minister Beriša, dass Sombor ein Beispiel für eine gute Vorgehensweise im Umgang mit nationalen Minderheiten sei und dass dies genau der Grund sei, warum sein erster offizieller Besuch als Minister in Sombor stattfinde.
Dies ist mein erster Besuch als Minister und ich habe Sombor ausgewählt, weil ich viele Verbindungen zu Sombor habe. Serbien hat 24 Nationalräte nationaler Minderheiten und in Sombor haben wir insbesondere den Nationalrat der Deutschen Nationalgemeinschaft, der sehr gut funktioniert. Wir hatten Gelegenheit, vom Bürgermeister und seinen Mitarbeitern zu erfahren, wie die lokale Selbstverwaltung mit nationalen Minderheiten umgeht und wie gut diese Praxis ist. Dies wird uns als Beispiel dienen, das wir in anderen Nationalräten anwenden können. Für mich als zuständigen Minister ist es wichtig, dass sich nationale Minderheiten und Gemeinschaften an die Mehrheitsbevölkerung wenden, denn ich habe wiederholt betont, dass Minderheiten der eigentliche Reichtum Serbiens sind. Wir planen, möglichst viele Aktivitäten zur Begegnung von Minderheiten und zur Darstellung des Reichtums der Vielfalt anzubieten. Ich freue mich, dass die Stadt Sombor begonnen hat, die Arbeit des Nationalrats zu finanzieren“, betonte unter anderem Minister Beriša.
Ratspräsident Mihael Plac, MSc, stellte der Delegation die Arbeit und Funktionsweise des Rates sowie die wichtigsten Ergebnisse dieser Ratstagung vor. Bei dieser Gelegenheit hob er die hervorragende Zusammenarbeit des Rates und HUN Gerhard mit der Stadt Sombor sowie die von Vereinen, Organisationen und Stiftungen umgesetzten Projekte im Bereich der deutschen Volksgruppe hervor. Hervorgehoben wurde die hervorragende Zusammenarbeit des Rates mit den Verbänden bei der Vorbereitung, Ausschreibung und Umsetzung von Projekten, die aus Mitteln der Deutschen Stiftung, also aus den Haushalten der Republik, der Provinz oder der lokalen Selbstverwaltung finanziert werden.
Im Anschluss an das Treffen besuchte der Minister gemeinsam mit seinen Kollegen und Vertretern des Rates das Museum der Donauschwaben, eine Außenstelle des Stadtmuseums Sombor. Gastgeber des Besuchs waren der Direktor des Stadtmuseums Sombor, David Firanj, und die Kuratorin, Marija Rang. Der Minister äußerte nach seinem Museumsbesuch seine sehr positiven Eindrücke und bot jede notwendige Hilfe an, um den Betrieb des Museums in diesem Umfang und Format aufrechtzuerhalten.




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